Sei mutig - 28. Januar 2020

Sei mutig.

Ein Schritt folgt dem nächsten.

Beginne.

Allein mit einem Schritt.

 

Früher habe ich oft davon geträumt, selbstbewusst zu sein. Selbstbewusst, fröhlich und beliebt. So oft habe ich mir gewünscht, anders zu sein als ich bin. Lauter, verspielt und kreativ. Heiß und innig habe ich mir die Anerkennung meines Vaters gewünscht. Doch sein Blick und seine Anerkennung galten alleine meiner Schwester.

„Irgendetwas muss falsch sein an mir.“ „Ich muss mich ändern.“ „Ich bin nicht liebenswert, so wie ich bin.“ Dieser Glauben hatte sich fest verankert in mir. Wie ein starres Korsett hat er sich um mich gelegt und ich habe VERGESSEN, mich kennenzulernen. Hey, was macht mir Spaß? Hey, worauf habe ich Lust? Hey, was kann ich ausprobieren? Und was kann ich so richtig gut?

Um meine Verzweiflung, meinen Schmerz und meinen Minderwert nicht zu fühlen, bin ich so gut wie stumm und starr geworden. Blicke, die auf mich gerichtet waren, waren der Horror für mich. Denn jeder Blick bedeutete: Jetzt weiß dieser Blick, wie wertlos ich bin.

Immer mehr habe ich mich hinter meiner Schüchternheit VERSTECKT. Stumm, starr und zurückgezogen musste ich mich dem Leben und meinen Emotionen nicht stellen.

Doch es gab auch „meine Welt“.

Lebendigkeit, Freude und Spaß fanden in meinem Inneren statt. Dort war es bunt, voller Fantasie und Kreativität. Und so war meine Kreativität immer an meiner Seite. Sie hat mich mit all ihrem Reichtum immer begleitet.

Als ich mit zwanzig dann zu Hause ausgezogen bin und angefangen habe, Betriebswirtschaftslehre zu studieren, wurden die Stimmen in mir, die mich wachrütteln wollten, immer lauter. Hey Kathrin, klar kannst Du Dich in diesem Studium und in der Welt der Zahlen wunderbar verstecken, doch möchtest Du dies WIRKLICH?

Meine Antwort war schon damals ein sehr klares NEIN.

Doch was tun? Ich kannte mich ja gar nicht. Ich wusste nur, dass ich mich immer trostloser und unausgefüllter fühlte. Und so habe ich erste Schritte gesetzt, um MICH KENNENZULERNEN. Mich zu verbinden und wieder zu ERINNERN an meinen wahren, so gut verborgenen Kern.

So hat mein Weg in mein Selbstbewusstsein begonnen.

Allem voran habe ich mich Schritt für Schritt meinen Emotionen und Mustern gestellt. Wie fühle ich mich? Wie handle ich? Was kann ich lösen, loslassen, in die Heilung bringen?

Wer möchte ICH sein? Hier habe ich gelernt, auf mein Herz zu hören und nicht auf mein Ego und meine alten Ängste.

Immer mehr zu fühlen: So, wie ich bin, bin ich wunderbar, einzigartig und genau richtig. Mir zuzugestehen, dass ich auch schwach und unperfekt sein darf.

Immer mehr bin ich für mich und auch in Ausbildungen dort eingetaucht, wo ich zu Hause bin, in der Welt der HEILUNG.

Diesen Weg in mein Selbstbewusstsein gehe ich. Immer WEITER. Denn so vieles an Schätzen und Gaben darf ich noch entdecken. Jeder Schritt, den ich setze, erfüllt mich mit Stolz. Jeder Schritt und mag er noch so herausfordernd sein, erfüllt mich mit Dankbarkeit. Denn er verbindet mich wieder ein Stück mehr mit mir, schenkt mir Selbstvertrauen und Selbstsicherheit.

Und so.

SEI MUTIG.

EIN SCHRITT FOLGT DEM NÄCHSTEN.

BEGINNE.

UND DEIN SELBSTBEWUSSTSEIN WÄCHST.

Und? Welchen Schritt möchtest Du so gerne als nächsten setzen? Erzähle mir gerne davon.

mail(ät)kathrin-sebo.de

 

Die Welt steht Kopf - 23. Januar 2020

Die Welt steht Kopf... Die Ausrede wurde abgeschafft. Und durch die Einrede ersetzt... 

Waaas? Die Ausrede wurde abgeschafft? Ja. 

Was wäre, wenn Du in diesem Szenario einfach einmal mitspielen würdest. 

Was würde sich genau in diesem Moment in Deinem Leben ändern? Wenn Du Dir nicht mehr sagst: Ach, das geht aus dem und dem Grund auf gar keinen Fall. Genau deshalb kann ich es heute nicht tun. Da muss ich noch warten auf dies und das... Nein! Stopp! Die Ausrede wurde abgeschafft. In Dir hörst Du nun Stimmen wie diese: Klar gehe ich das jetzt direkt an. Mal schauen, wie es klappt. Es wäre doch gelacht, wenn mich irgendetwas hindern würde. 

Stelle Dir diese Situation sehr genau vor. Was, wenn Du nun tatsächlich die Dinge angehen müsstest (!!), die Du Dir wünschst. Fühlst Du Unsicherheit, Zweifel an Dir oder Versagensangst? Oder eher Freude und Neugierde auf das, was sich nun zeigt? Jetzt, da Du es nicht mehr aufhalten kannst? 

Dein Gefühl ist das Entscheidende. Einreden kannst Du Dir vieles. Doch wenn Deine Emotionen und Deine innere Einstellung nicht mitgehen, hilft reden nicht viel. 

  • Fühlst Du Freude, dann gehe mit Deiner Freude.
  • Fühlst Du Neugierde, dann sei neugierig und probiere aus. 
  • Fühlst Du Unsicherheit, dann gehe trotzdem. Unsicherheit kann sich in Sicherheit wandeln, 
  • Fühlst Du Zweifel an Dir, dann entdecke das Wertvolle in Dir. 
  • Hast Du Angst zu versagen, dann blicke auf all Deine Erfolge. 

Lass Dich von Deinen Ausreden nicht mehr bremsen. Höre sie Dir an, danke ihnen für ihre Meinung und dann gehe Deine ganz eigenen Schritte. Ausreden spielen den Ball immer ins Aus. Nimm stattdessen lieber den Ball und werfe ihn zurück in Dein Spielfeld. 

Je mehr Du Dich ausprobierst, je mehr Du von Dir kennenlernst, desto mehr wirst Du Dir Deiner Selbst bewusst. Dein Selbstvertrauen nimmt zu. Dein Selbstbewusstsein wächst.  

Und? Was ist Deine größte Ausrede, die Dich von dem abhält, was Du Dir sehr, sehr wünschst? Magst Du mir von Deiner Ausrede berichten? Dann schreibe mir doch gerne eine E-Mail :-)

mail(ät)kathrin-sebo.de

 

Dir Selbst vertrauen - 14. Januar 2020

In letzter Zeit setze ich mich oft hin und schreibe. Ganz intuitiv. Ein sehr spannender Prozess. Denn wenn ich mit meinem Stift in Bewegung bleibe und ihn nicht absetze, kann sich mein innerer Kritiker nicht so schnell einschalten, wie er möchte. Er hat den Überblick verloren :-)

So lerne ich viel über mich. Gestern sind mir zum Beispiel diese Zeilen aus der Feder geflossen:

"Papa, was kann ich?"
"Mein kleines Mädchen, dies musst Du ausprobieren. Worauf hast Du so richtig Lust? Was lässt Dein kleines Näschen fröhlich in die Luft strecken und sich vor Freude kräuseln? Wo versinkst Du in Deiner Zauberwelt und kommst erst wieder zurück, wenn der Ruf zum Abendbrot ertönt?"
"Hhm..." Das kleine Mädchen überlegt.
Und beginnt zu strahlen :-)
"Am meisten, ja am allermeisten liebe ich es, Geschichten zu lauschen. Und diese Geschichten dann in meiner Fantasie weiter zu leben. Mit all meinen Heldinnen und Helden, Freundinnen und Freunden, Prinzessinnen, Prinzen und Abenteurern umher zu ziehen und auf die Reise zu gehen..."
"Wunderbar."
Und irgendwann begann das Mädchen, all ihre Abenteuer aufzuschreiben...

Was mich sehr berührt hat an dieser Geschichte ist, dass sie mich erinnert hat. Erinnert an meine Kreativität, an meine Fantasie und auch an all die bunten Bilder, die ich vor meinem inneren Auge sehe. Verbunden mit meiner kleinen Kathrin habe ich mich richtig gefreut und bin nach langer Zeit wieder in die Freude eingetaucht, in der ich früher den 5 Freunden zu weiteren Abenteuern verholfen habe...

Was hat Dich früher begeistert?
Was hat Dir total viel Spaß gemacht?
Wenn Du es wieder entdeckst und erneut in Dein Leben rufst, hast Du enorm viel Spaß. Und Du hast Dich wieder ein Stück besser kennengelernt, weil Du Dich erinnerst. Ja, genau, dies bin ich ja auch. Hey, so viel Freude steckt in mir :-)

Dies lässt Dein Vertrauen in Dich wieder ein Stück wachsen!

Kennst Du das, was ich schreibe? Magst Du mir von Deinen Erfahrungen berichten? Dann schreibe mir doch gerne eine E-Mail :-)

mail(ät)kathrin-sebo.de

 

Selbstbewusst sichtbar SEIN - 10. Dezember 2019

Kennst Du diese Zaubermomente, in denen es plötzlich Bling macht in Dir und Du fühlend verstehst? In denen sich in Dir eine wohlige Wärme ausbreitet und ein wohliges "Aaah"...?

Diesen Moment durfte ich genießen, als ich über meine Sichtbarkeit sinniert habe.

Auf der einen Seite dieser tiefe Wunsch in mir, sichtbar zu sein. Auf der anderen Seite dieser immer wieder auftauchende Widerstand, mich zu zeigen. Warum? Welcher Glaube, welche Emotion hat mich noch immer blockiert, mich so zu zeigen, wie ich bin? Und bäääm, dies genau war der Knackpunkt. Mich so zu zeigen, wie ich JETZT bin. Denn in mir war dieser tiefe und feste Glaube verankert: Wenn ich mich zeige, muss ich bereits 3 Schritte weiter sein als ich bin. Mindestens 3 Schritte selbstbewusster, gelassener, wissender und und und... Diese Endlosschleife hat mich fest im Griff gehabt, gefesselt und erstarren lassen. Denn selbst wenn ich Schritte gegangen bin, mussten es danach ja auch wieder 3 Schritte weiter sein. Eine Endlosschleife, ein Marathon-Weg... genau bis zu dem Moment, wo ich diese Schleife unterbreche... Und WOOW, genau in diesem Moment ist solch eine Last von meinen Schultern gerutscht. und Entspannung hat meinen Körper durchflutet. Auch noch Tage danach, wenn ich dies schreibe, freue ich mich super sehr. Denn nun können sich ganz neue und andere Türen in meinem Leben öffnen. Türen, die ich so fest verschlossen hatte, die mir jedoch den Weg dorthin zeigen, wo ich wirklich hingehöre.

Nun zeige ich mich, voll und ganz, mit all meinen Stärken und Schwächen. Ja genau, auch mit den Schwächen, die ich zuvor so gerne zur Seite gedrängt habe. Nun darf ich zum Beispiel Lampenfieber haben, aufgeregt und unsicher sein. Diese Gefühle lassen mich nun nicht mehr den Rückzug antreten, sondern zeigen meine Lebendigkeit und meinen natürlichen Fluss. Die Meisterin fällt nicht vom Himmel und darf üben :-) Ich darf unperfekt schön und einzigartig sein :-) Puuuh... Wie erleichternd dies ist.

Und wie lebensverändernd es ist, blockierende Glaubenssätze loszulassen. Kein Rückzug mehr, sondern freie Fahrt voraus... Genau dies ist SelbstbewusstSEIN. Mir meiner Selbst, meinen Stärken und auch meinen Schwächen bewusst zu sein und Türen trotz aller Herausforderung zu öffnen. Dies ist doch so viel mutiger.

Kennst Du das, was ich schreibe? Magst Du mir von Deinen Erfahrungen berichten? Dann schreibe mir doch gerne eine E-Mail :-)

mail(ät)kathrin-sebo.de