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Überwinde Schüchternheit – mit Dankbarkeit

Wenn ich auf die letzten Jahre zurückblicke, dann hat mir eine Energie unglaublich geholfen. Dies ist die Dankbarkeit. Diese hoch schwingende Energie, die mich begleitet und die ich im Herzen trage. Mir hat die Dankbarkeit dabei geholfen, meine Schüchternheit zu überwinden und in mein Selbstbewusstsein zu gelangen.

Immer wieder, wenn ich mich traue, Neues auszuprobieren, ist die Dankbarkeit an meiner Seite. Sie hilft mir dabei, mutig zu sein. Die Dankbarkeit ist dabei eine sehr sanfte und unglaublich klare Energie. Wenn Du Dich auf sie einlässt, zeigt sie Dir Wege, die Du zuvor nicht gesehen hast.

Platz genommen in meinem Leben hat die Dankbarkeit vor einigen Jahren. Damals habe ich mich zu einem Jahreskurs angemeldet, in dem uns ganz zu Beginn diese Aufgabe gestellt wurde. Spreche jeden Abend 5 Minuten Deine Dankbarkeit.

Dies mache ich seitdem. Jeden Abend mit nur sehr, sehr wenigen Ausnahmen.

Und ja, all dies hat mich am Anfang ganz schön herausgefordert. Fünf Minuten nur über mich zu sprechen, hat sich sooo unglaublich lang angefühlt. Überhaupt zu sprechen und die richtigen Worte zu finden. Puuuh, wie oft habe ich meine Aufnahme mittendrin abgebrochen. Dann in meiner ganzen Aufregung noch im Gefühl zu sein und dieses Gefühl zu beschreiben. Auch dies ein Schritt für Schritt. Ich habe einfach nicht locker gelassen. Denn von Anfang an hat mich diese Energie gepackt und fasziniert. Ich wusste intuitiv, wie viel Kraft für meinen Lebensweg ich hier tanken konnte.

Dankbarkeit – ein Lichtschalter für Dein Selbstbewusstsein

Warum ist es so bereichernd, wenn Du Dich auf die Dankbarkeit einlässt?

Dankbarkeit ist eine sehr hoch schwingende Energie. Wenn Du Dankbarkeit fühlst, schwingst auch Du hoch. Ich fühle Dankbarkeit zum Beispiel in meinem Herzen. Immer, wenn ich dankbar bin, bin ich also mit meinem Herzen verbunden.

Dankbarkeit schenkt mir in meinem Alltag eine sehr fröhliche und positive Grundstimmung. Wobei es mir hier überhaupt nicht darum geht, Unangenehmes nicht zu fühlen. Nein. Fühle. Fühle. Fühle. Auch wenn Du traurig, einsam, verletzt oder voller Scham bist. Fühle dies immer. Gefühle zuzulassen, ist so wichtig. Gefühle bereichern Dich, weil Du Dich mit ihnen wieder ein wenig besser kennenlernst.

Das, was ich meine, ist das Folgende. Früher war ich oft unzufrieden, zum Beispiel in meinem Job. Mir war langweilig. Also habe ich hier rumgemeckert und habe dort rumgenörgelt, habe meine unausgefüllte Stimmung an vielem ausgelassen. Hat mir dies geholfen? Nein. Es war weder konstruktiv, noch hat es mich in eine fröhliche Stimmung gebracht. Als ich begonnen habe, meinen Job aus den Augen der Dankbarkeit zu sehen, sind mir ganz andere Dinge klar geworden. Ich war dankbar für diese finanzielle Unterstützung. Für die Möglichkeit, mich in mein Coaching und in die Heilung Schritt für Schritt hinein zu entwickeln. Ich war dankbar für meine Kollegen. Für so manchen gemeinsamen Spaß, den wir hatten. Bemerkst Du den Unterschied?

Klar war die Langeweile nicht verschwunden. Sie hat mir weiterhin als Motor gedient, mich zu verändern. Doch mein Blick war nicht mehr allein auf sie ausgerichtet, sondern verstärkt auf das, wofür ich dankbar war. Dankbarkeit lässt somit Traurigkeit, Einsamkeit, Neid, Wut, Langeweile, Schmerz und Angst nicht verschwinden, doch Du musst nicht mehr in ihnen versinken. Du lernst, sie wahrzunehmen, sie zu fühlen. Und dann lenkt die Dankbarkeit Deinen Blick auf Lösungen. Hey, flüstert die Dankbarkeit. Wenn Du Dich heute so schüchtern fühlst. Wie kann denn Dein Weg aussehen, dass Du in Dein Selbstbewusstsein findest?

Schüchternheit überwinden – wie wäre es mit diesem Experiment?

Schreibe oder spreche jeden Tag 5 Minuten Deine Dankbarkeit. Wenn Du magst auch länger. Lasse Dich auf dieses Experiment ein und beobachte, was es mit Dir macht.

Probiere es am besten einfach aus. Setze Dir einen Zeitraum, vielleicht 4 Wochen und bleibe in dieser Zeit am Ball. Es wird genug Stimmen in Dir geben, die Dich abhalten wollen. Doch probiere es in dieser Regelmäßigkeit aus. Du wirst schnell bemerken, dass Dich gerade diese Regelmäßigkeit herausfordern wird. Ach, heute bin ich so gar nicht in der Stimmung. Heute ist überhaupt nichts passiert, wofür ich dankbar sein könnte. Heute Abend bin ich ja gar nicht zu Hause und dann ist es schon so spät.

Lass diese Ausreden da sein. Ich habe sie so unglaublich oft gehört. Sei Dir einfach sicher, dass Du immer etwas finden wirst, wofür Du dankbar bist. Ein gutes Essen, ein freundlicher Blick, ein spannendes Buch oder dass Du nicht Deinen Ausreden folgst, sondern Dich auf die Dankbarkeit einlässt. Hier kannst Du jeden Abend stolz sein auf Dich. Sehr sogar.

Fühle dieses Ritual auch nicht als Zwang. Es ist FÜR Dich. Du entscheidest Dich in diesen Momenten für eine hoch schwingende Energie. Du wählst in dem Moment, es anders zu machen als zuvor. Lasse Dich also nicht abhalten, sondern lasse Dich auf dieses Experiment ein.

Besorge Dir am Besten ein schönes Heft, dass Du so richtig gerne in den Händen hältst. Ein Dankbarkeitstagebuch also, in das Du schreibst. Oder Du sprichst 5 Minuten lang. Beides hat unterschiedliche und schöne Qualitäten. Probiere aus, was sich zu Beginn für Dich besser anfühlt. Ich spreche immer und manchmal schreibe ich noch dazu.

Gefühlte Dankbarkeit

Dankbarkeit kann Dir auf dem Weg in Dein Selbstbewusstsein eine wunderbare Ratgeberin sein, wenn Du Dankbarkeit fühlst. Wenn Du Dankbarkeit also nicht nur aus dem Verstand heraus sprichst oder schreibst, sondern Dankbarkeit fühlst. Frage Dich also, was ist da für ein Gefühl in Dir, wenn Du dankbar bist.

Lass es mich an einem Beispiel deutlicher machen. Du bist dankbar für ein richtig leckeres Mittagessen. So denkst Du zu Beginn: Ich bin dankbar für dieses gute Essen. Und dann steigst Du tiefer ein. Was ist es genau, was Dich dankbar macht?

Fühlst Du Dich wunderbar umsorgt? Fühlst Du Dich stolz, weil Du so eine gute Köchin bist? Fühlst Du ein zufriedenes Wohlgefühl, weil Du Deinem Körper so etwas Gutes tust? Fühlst Du Dich reich beschenkt von Deinem Laden nebenan, in dem Du all diese guten Zutaten kaufst? Fühlst Du Dich voller Freude, weil Du mit Freunden gegessen hast und Du diese Gemeinschaft genießt?

Spüre sehr genau hin. Was ist das genau, was Dich so dankbar macht. Je feiner Du hier wirst, desto mehr wirst Du über Dich und das, was Dir wichtig ist, erfahren.

Eine wunderbare spannende Reise zu Dir.

Die Dankbarkeit und Dein innerer Kritiker

Kennst Du dies, dass Dein innerer Kritiker einfach nicht die Klappe hält? Immer wieder plappert er, mal lauter, mal leiser, was Du doch alles hättest besser machen können. Nie reicht es. Perfekt ist gerade so eben gut genug.

Immer wieder bringt Dich diese Stimme in eine frustrierte und miese Stimmung. Immer wieder bist Du Dir sicher, es ja sowieso nicht so toll zu machen und dann kannst Du es ja auch gleich sein lassen. So hält Dich Deine eigene Kritik fest in Deiner Schüchternheit. Ein lebendiges "Jetzt trau ich mich" wird sofort durch Selbstzweifel erstickt.

Was kann Dir hier nun helfen? Die Dankbarkeit auf jeden Fall.

Wenn Du Dich mehr und mehr auf die Dankbarkeit einlässt, dann richtest Du Dich immer wieder auf eine hoch schwingende Energie aus. Du bist dankbar, Du bist in der Freude. Genau hier wird Deinem inneren Kritiker Raum und Zeit genommen. Haben zuvor Selbstzweifel in Deinem Hirn gerattert und immer wieder die gleichen Schleifen gedreht, kannst Du üben, hier mit der Dankbarkeit die Bremse zu ziehen. Halt. Stopp. Alles kann ja jetzt gar nicht so schlecht an dieser Situation gewesen sein. Wofür kann ich dankbar sein?

Mich hat die Dankbarkeit beim Video drehen ungemein unterstützt. Gerade in meinen Anfangszeiten. Hätte ich sie nicht an meiner Seite gehabt, hätte ich wahrscheinlich nie auf den Aufnahmeknopf gedrückt. Ohne sie hätte mein innerer Kritiker immer wieder etwas zu meckern gehabt. Dort zuckt Deine Augenbraue, das hättest Du doch lustiger formulieren können, hier fehlt Dir komplett der Ernst, kannst Du Dich nicht anders kleiden... Doch Dankbarkeit gibt diesem Geplapper keinen Raum. Ich war einfach mega dankbar, dass ich es gemacht habe. Ich war super stolz, dass ich es ausprobiert habe. Ich habe mich so gefreut, dass ich mich getraut habe.

Das Schöne ist, Dankbarkeit kennt kein Ergebnis. Wichtig ist alleine Deine Freude und Dein Tun. Wenn Du übst, übst Du. Wenn Du Dich ausprobierst, kann es beim nächsten Mal schon besser klappen. Wie beim Sport. Da darf es am Anfang auch holpern.

Du kannst also dankbar und stolz sein, einfach weil Du es gemacht hast. Yeah, Du hast Dich getraut. Super danke, Dankbarkeit :-)

Setze die Brille der Dankbarkeit auf und ja, trau Dich

Wenn Du Dich auf die Dankbarkeit einlässt und am Abend Deinen Tag Revue passieren lässt, dann wirst Du so manches finden, wofür Du dankbar bist und so manches, wofür Du so gar nicht dankbar bist.

Mache Dir in diesem Moment bewusst, dass Dir alle Situationen Deines Tages etwas sagen möchten. Auch wenn Du es Dir im ersten Moment nicht gefällt.

Stelle Dir beispielsweise vor, Dir ist angetragen worden, eine Präsentation zu halten. Eine Präsentation - Du - vor vielen Menschen. In Deinen Augen ein absolutes Desaster. Ein No Go. Doch schau. Wenn Dir das Leben diese Möglichkeit präsentiert, dann ist das Leben der Meinung, dass Du dies bewerkstelligst.

Wenn ich auf mein Leben zurück blicke, sehe ich viele solcher Möglichkeiten, die ich nicht ergriffen habe, einfach weil ich Schiss hatte zu versagen. Heute bin ich mutiger, weil ich weiß, ich darf lernen.

Setzt Du also die Brille der Dankbarkeit auf und betrachtest alles aus diesem neuen Winkel, fühlst Du vielleicht den Satz: "Danke Leben, dass Du mir dies zutraust. Welche Möglichkeiten gibt es, dass ich mit Deinem Angebot gehen kann? Ich merke, ich brauche Deine Hilfe." Dann lausche, was sich Dir zeigt.

Vielleicht übst Du Deine Präsentation mit Freunden und gewinnst so immer mehr Sicherheit. Vielleicht fängst Du mit einer anderen Präsentation in einem kleineren Rahmen an. Vielleicht präsentierst Du Deiner Oma am Küchentisch etwas, was Dich begeistert. Vielleicht belegst Du ein Seminar oder buchst ein Coaching.

Merkst Du, dass Dir die Dankbarkeit Wege weist? Sie stupst und animiert Dich, Neues auszuprobieren. Schritt für Schritt wirst Du dorthin geführt, wo Du hin gehörst. Weg von der Schüchternheit - hinein in Dein Selbstbewusstsein.

Dankbar unlimited, wenn Du Schüchternheit überwindest

Am meisten bin ich darüber dankbar, dass ich meine Schüchternheit immer mehr überwinde und in mein Selbstbewusstsein und in meine Sichtbarkeit gehe. Dies sind Schritte, die mein Herz höher schlagen lassen, die mich total freuen und die mich stolz machen. Immer wenn ich abends meinen Tag reflektiere, freue ich mich besonders,

  • wenn ich mich getraut habe,
  • wenn ich die Herausforderung angenommen habe,
  • wenn ich mutig war.

Dann sitze ich erfüllt über meiner Dankbarkeitsnachricht.

So lass Dankbarkeit auch Dein Lichtschalter sein.

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Hier eine kleine Geschichte für Dich:

Stelle Dir vor, dass Du an einem sonnigen Strand sitzt und den kleinen, warmen Wellen zuhörst, die leise im Sand auslaufen. In Nuancen verändert sich ihr Klang, doch das Gesamtorchester bleibt friedlich und sanft. In diesen feinen und leisen Tönen plätschert Lauras Leben dahin und auch Laura selbst ist sanft und zurückhaltend. Sie liebt es, ihre eigene innere Welt immer besser kennenzulernen und sie lernt, sich immer mehr auf diesen leisen Wellen des Lebens treiben zu lassen.

An diesem Punkt hält die Dankbarkeit Einzug in Lauras Leben. Und Laura genießt es, der Dankbarkeit immer mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Für sie ist es ein Leichtes, den sie sanft umspülenden Wellen mit Dankbarkeit zu begegnen. So ist ihre Freundschaft mit der Dankbarkeit von Leichtigkeit getragen.

In dieser leichten und auch verspielten Art dringt die Dankbarkeit nun vor in Lauras Herz. Und plötzlich ertönen Herzensklänge in Lauras Leben, die sie nie zuvor gehört hat. Aus dem Gleichklang wird Lebendigkeit, aus eintönigen Farben wird eine bunte Vielfalt. Laura liebt diese neuen Melodien. Auch wenn sich Laura immer wieder überwinden muss, juchzt sie, wenn sie neue Lieder hört, im Außen und in sich. Ihr Herz spricht und lacht und lässt sie strahlen.

Und stelle Dir nun vor, dass Du an einem sonnigen Strand sitzt und den warmen Wellen zuhörst, die im Sand verlaufen. Plötzlich ertönen weitere Klänge. Dein Lachen, wenn die Wellen Deine Zehenspitzen kitzeln... Dein rhythmisches Stampfen, wenn Du mit den Wellen tanzt... Dein Juchzen, wenn Du Deine Freude mit Deinen Freunden teilst... Der klare Klang Deines Herzens...

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Möchtest Du mehr über die Dankbarkeit erfahren? Um mit ihr mutig Deinen Weg in Dein Selbstbewusstsein zu gehen?

Dann vereinbare doch ein kostenloses, unverbindliches Kennenlern-Gespräch mit mir. Meinen Buchungskalender findest Du hier:

Und wenn Du Fragen an mich hast, schreibe mir gerne eine E-Mail oder rufe mich an :-)

Kathrin Sebo, Coach für schüchterne Frauen für mehr Selbstbewusstsein und Entfaltung

Tel. 08206-4667884

mail(ät)kathrin-sebo.de